das ganz ist mehr als seine teile!

unser system und unser denken ist darauf konditioniert, individualleistungen zu erbringen und zu messen. damit wird absurderweise ein übersummatives system nach seinen teilen befragt, »als ob man ein einzelnes pixel auf einem bild nach seinem beitrag zu dem gemalten befragen würde. das gemalte entsteht jedoch erst in der summe aller teile und ist dann noch dazu mehr als die summe der teile. wie will ich das auf die teile reduzieren?« (Prof. Peter Kruse)

es kommt vielmehr darauf an, den mehrwert der vernetzung spürbar werden zu lassen und deutlich zu machen, dass es ein edit value übersummativer art gibt, dass es tatsächlich ein mehrwert ist, sich zu vernetzen (kruse). wir müssen der emergenz den raum öffnen, nämlich der spontanen herausbildung von neuen eigenschaften oder strukturen infolge des zusammenspiels seiner elemente. das erfordert eine reduktion der steuerungsmechanismen (wo sie trennen) und den versuch, den menschen erlebnishorizonte und vorbilder zu geben.

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